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    01.12.2013 - Mit der Bibel sprechen
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    Die Bibel wird lebendig - Bibliolog

     white Fire

     

    Der Bibliolog ist eine Methode des jüdischen Amerikaners Peter Pitzele. Sie geht zurück auf die Tradition der Bibelauslegung als "Midrasch". Der Bibeltext ist "schwarzes Feuer geschrieben auf weißem Feuer". Das schwarze Feuer darf nicht verändert werden, aber das weiße, die Zwischenräume, dürfen mit eigenen Ideen gefüllt werden.

     

    Ein Bibliolog verläuft, kurz gesagt, so: Die Leitung führt erzählerisch in eine biblische Geschichte ein. Dann wird ein Vers der Geschichte gelesen und die gesamten Teilnehmenden in die Rolle einer der handelnden Personen versetzt. Aus dieser Rolle äußern die Teilnehmenden ihre Beiträge zum Text.

     

    Was zum Beispiel dachte Mose, als er mit dem Volk Israel am Schilfmeer ankam und hinter ihnen bereits die Ägypter auftauchten? Was dachten die Jünger, die nicht mit auf den Berg durften, auf dem Jesus verklärt wurde?

     

    Die Äußerungen werden von der Leitung verstärkt. Die Geschichte geht weiter. Neue Fragen werden gestellt, vielleicht neue Rollen eingenommen. Am Ende ist der Text, wenn es gelingt, lebendig geworden.

     

    Pfarrer Richard Dautermann hat die Methode in den Jahren 2007 – 2009 im Studienzentrum Josefstal bei Rainer Brandt, Jens Uhlendorf, Uta Pohl-Patalong u.a. gelernt. Nach dem Grundkurs hat er alle vier Aufbaukurse mit Spaß und Gewinn durchlaufen. Im Juni 2011 hat er die Gelegenheit genutzt, Peter Pitzele bei einem Seminar in Hofgeismar zu erleben. Er und seine Frau Susan sind ein kongeniales Paar, den Bibliolog zu einem Erlebnis werden zu lassen. Der Bibliolog ist zu einer recht verbreiteten Methode geworden, im Gottesdienst, in der Konfirmandenarbeit, in der Schule und vielen anderen Zusammenhängen, in denen man die Bibel lebendig machen möchte.

     

    Bibliolog im Gottesdienst

     

    Am Sonntag den 01.12.2013, 1. Advent, findet wieder ein Bibliolog- Gottesdienst in der Martinskirche in Nierstein statt. Pfarrer Dautermann wird nicht, wie gewohnt, predigen, sondern die Gottesdienstbesucher mit dem Bibeltext ins Gespräch bringen. „Kommt mit in die Welt der Bibel…“ so leitet er gerne den Bibliolog ein. Die Gottesdienstbesucher werden mit hinein genommen in die Beziehung von Maria und Josef.

    Bibliolog_1

     

    Die Anwesenden dürfen, wenn sie es wollen, mit der Stimme Josephs sprechen. „Ihr seid Joseph, deine junge Frau trägt ein Kind unter dem Herzen. Du bist nicht der Vater. Du willst sie verlassen. Was geht in dir vor, jetzt, da du dabei bist sie zu verlassen. Was bewegt dich?“

     

    Der Bibliolog unterscheidet in der Bibel das Schwarze Feuer vom Weißen Feuer – die geschriebenen Buchstaben und die Zwischenräume. Die Zwischenräume lassen Platz für unsere Gedanken zum Text. Der Bibliolog will das Weiße Feuer zum Leuchten bringen. So erhält der alte Text Bedeutung für uns heute, er leuchtet in unser Leben. Und das weiße Feuer kann lodern in unseren Gedanken, wenn wir etwas aus uns heraus sagen, aber auch wenn wir nur zuhören. „Jede/r kann niemand muss!“, ist eine wichtige Regel im Bibliolog. Es soll nicht zum Zwang werden, Worte zu formulieren. Wir sollen dem Text mit Spaß aber dennoch mit Ehrfurcht begegnen, sagt Peter Pitzele, der (Er-)Finder des Bibliologes.

     

    Die Begegnung mit Maria und Josef, mit dem Engel, der Josef im Traum erscheint und auch mit Matthäus, dem Evangelisten, der uns diese Geschichte mitgeteilt hat, soll eine schöne Einstimmung auf den Advent 2013 sein. Advent – Ankunft. Wir warten auf die Ankunft des Lichtes in diese dunkle Welt. Das ist heute so aktuell, wie vor 2000 Jahren. Was will uns die Geschichte damit sagen, dass Maria, die dem Josef vertraut war, schwanger wurde vom Geist, wie es die Bibel formuliert, und so, und nur so, den Retter der Welt ins Leben brachte.

     

    Bibliolog_2

     

    Sie dürfen gespannt sein, wie es ist, die Predigt selbst zu machen.

     

    Sonntag 01.12.2012

    um 10.00 Uhr

    in der Martinskirche Nierstein.

     

    Mehr zum Bibliolog finden Sie  unter „Kirche intern“.

     



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